Der talentierte Musiker Charlie Parker

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Der Musiker Charlie Parker gilt als der Urvater des Bepop und ist einer der großen Pioniere des modernen Jazz. Der famose Saxofonist ist in der modernen Jazzszene eine Kultfigur, nicht nur aufgrund seines musikalischen Könnens, sondern auch wegen seines expressiven Lebensstiles.

Charlie Christopher Parker wurde im August 1920 in der damaligen Musikmetropole Kansas City geboren und hatte schon sehr früh Kontakt mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit. Er begann im Alter von 13 Jahren mit dem Saxophon spielen und wurde schnell eine bekannte Größe in der Musikszene und lernte auch ihre Schattenseite kennen: mit fünfzehn Jahren war er heroinabhängig. Dennoch wurde er zum Mitglied mehrerer professioneller Jazzbands.

Gegen Ende der dreißiger Jahre führte ihn ein Engagement bei der Tourneeband des Jay McShann Orchestras nach New York, wo er unter anderem mit Billy Eckstine (1914 – 1993) zusammenarbeitete. Nach dem Engagement beim Jay McShann Orchestra florierte seine Karriere und so wurde er bereits mit zwanzig Jahren ein erfolgreicher Musiker, der sich innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem der bedeutendsten Saxofonisten seiner Zeit entwickelte.

Sein extrem ausschweifender Lebensstil hinterließ jedoch Spuren und so starb er viel zu früh 1955 in New York. Sein umfangreiches Werk voller einzigartiger Kompositionen ist noch heute sehr lebendig. Seien Spielwiese war geprägt von einer äußerst lebhaften, beweglichen, ideenreichen und virtuosen Melodik, die oft in Verbindung mit einer vibrierenden, unruhig wirkenden Rhythmik stand. Unvergesslich ist auch sein „Donna Lee“ mit Miles Davis (1926 – 1991).